Ex-Barkeeper öffnet seinen Laptop und zeigt einen Screenshot – dann verrät er, wie er mehr verdient als beide Eltern zusammen

Ein TikTok-Video des Creators @stillerfokus sorgt derzeit für enormes Aufsehen in den sozialen Medien. Mit fast 900.000 Views und über 12.000 Kommentaren hat der Beitrag eine Welle der Neugier ausgelöst. Die zentrale Behauptung: Ein ehemaliger Barkeeper verdient angeblich durch Automatisierungen mit ChatGPT mehr als beide Elternteile zusammen – und das ohne technische Vorkenntnisse oder Startkapital. Der provokante Titel „Alle Chefs werden mich dafür lieben“ verspricht eine Methode, die nichts mit Dropshipping, Trading oder Kryptowährungen zu tun hat.

Die Geschichte klingt verlockend: Noch vor einem Jahr mixte der Creator Cocktails in einem klassischen 9-to-5-Job. Heute präsentiert er seinen Zuschauern Einnahmen-Screenshots auf seinem Laptop und betont, nie studiert zu haben. Besonders interessant wird es, als er erklärt, dass auch sein bester Kollege die gleiche Methode anwendet und bereits von einer Luxusuhr träumt. Angeblich plant dieser sogar seine Kündigung.

Automatisierung mit ChatGPT: So funktioniert die virale Methode angeblich

Das Herzstück der vorgestellten Strategie sind dreistufige Automatisierungen, die mithilfe eines kostenlosen Tools erstellt werden. Der Clou: Die Automatisierungen werden nicht selbst programmiert, sondern von ChatGPT generiert. Die künstliche Intelligenz soll dabei helfen, diese digitalen Prozesse zu entwickeln und anschließend an Unternehmen oder Einzelpersonen weiterzuverkaufen. Das Konzept richtet sich bewusst an Menschen ohne technische Ausbildung, die nach einer digitalen Einkommensquelle suchen.

Der Creator betont mehrfach, dass keine besonderen Fähigkeiten erforderlich seien. Die meisten Menschen kennen und nutzen bereits die notwendige Anwendung – nämlich ChatGPT. Diese Zugänglichkeit macht das Versprechen besonders attraktiv für all jene, die von traditionellen Online-Geschäftsmodellen überfordert oder enttäuscht sind. Die Automatisierungstools sollen repetitive Aufgaben übernehmen und Prozesse optimieren, während die KI die technische Arbeit erledigt.

Community-Reaktionen zeigen enormes Interesse an passivem Einkommen

Die Kommentarspalte unter dem Video explodiert förmlich. Hunderte Nutzer fragen nach Details, schreiben „Info bitte“ oder wollen wissen, wie genau die Methode funktioniert. Diese massive Resonanz offenbart ein tieferliegendes Phänomen: Viele Menschen suchen verzweifelt nach Alternativen zum klassischen Angestelltenverhältnis. Steigende Lebenshaltungskosten, der Wunsch nach Flexibilität und die zunehmende Digitalisierung haben das Interesse an solchen Konzepten dramatisch gesteigert.

@stillerfokus

Alle Chefs werden mich dafür lieben 🥰

♬ Humming Ambience – DJ BAI

Würdest du deinen Job für ChatGPT-Automatisierung kündigen?
Sofort ohne zu zögern
Erst nach ersten Erfolgen
Nur als Nebenverdienst
Zu riskant für mich
Klingt nach Betrug

Während @stillerfokus verspricht, eine kostenlose Anleitung bereitzustellen, bleiben im Video selbst viele Fragen offen. Diese Strategie ist typisch für Social-Media-Marketing: Neugier wecken, Interesse schüren und die Community dann auf andere Plattformen leiten. Die Verwendung von Automatisierungstools ist tatsächlich ein wachsender Trend in der digitalen Wirtschaft. Unternehmen setzen zunehmend auf solche Technologien, und KI-Tools wie ChatGPT haben den Zugang demokratisiert.

Realistische Einschätzung: Was Automatisierung wirklich leisten kann

Bei aller Begeisterung sollte man jedoch kritisch bleiben. Videos mit Versprechen von schnellem Reichtum durch Online-Methoden füllen die sozialen Medien. Screenshots lassen sich manipulieren, und Erfolgsgeschichten von Freunden sind schwer nachprüfbar. Dennoch zeigt die Resonanz, dass echte Nachfrage nach neuen Einkommensmodellen besteht. Automatisierung und künstliche Intelligenz bieten zweifellos Chancen, sind aber kein Wundermittel.

Erfolg in diesem Bereich erfordert typischerweise Zeit, Lernbereitschaft und unternehmerisches Geschick. Der Markt für digitale Dienstleistungen ist hart umkämpft. Was bei einer Person funktioniert, klappt nicht automatisch bei allen anderen. Wer ernsthaft in Automatisierung einsteigen möchte, sollte realistische Erwartungen haben und bereit sein, kontinuierlich zu lernen. Die Technologie entwickelt sich ständig weiter, und erfolgreiche Anwender bleiben am Ball.

Das virale TikTok-Video von @stillerfokus ist ein perfektes Beispiel für moderne Social-Media-Dynamiken: Eine provokante Überschrift trifft auf eine Community, die hungrig nach Veränderung ist. Ob die vorgestellte Methode tatsächlich hält, was sie verspricht, werden nur jene herausfinden, die bereit sind zu investieren – nicht unbedingt Geld, aber definitiv Zeit und Energie. Die Faszination für solche Konzepte wird bleiben, solange Menschen nach Wegen suchen, ihr Einkommen zu diversifizieren und mehr Kontrolle über ihre berufliche Zukunft zu gewinnen.

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